Kiffen, rauchen, trinken rund ums Backstage

Liebe Gäste,
am 1. April 2024 wurde Cannabis von der alten Bundesregierung entkriminalisiert. War das ein Aprilscherz? Mitnichten.

Laut diesem Gesetz ist der Konsum in Gegenwart Minderjähriger weiterhin verboten und steht unter Strafe.
Darüberhinaus gilt in Bayern, dass in Gaststätten (eine solche sind wir per Gesetzt auch) indoor wie outdoor der Konsum von Cannabis grundsätzlich verboten ist.
Um dem Gesetz Rechnung zu tragen und Probleme für Euch und uns zu vermeiden, ist der Konsum von Cannabis auf dem ganzen BACKSTAGE-Gelände generell nicht erlaubt.
Das Rauchen von Zigaretten und E-Zigaretten ist demgegenüber weiterhin nur in den Innenräumen untersagt.

Aber ich möchte trotzdem Kiffen, wo darf ich?

Es gibt die so genannte "Bubatzkarte" auf der ihr genau sehen könnt wo Cannabis-Konsum gestattet ist und wo nicht.
Das BACKSTAGE befindet sich genau zwischen zwei Verbotszonen.
Das heißt unmittelbar um das BACKSTAGE ist es zwar nicht verboten zu kiffen oder Zigaretten zu rauchen aber denkt bitte an das Prinzip der Rücksichtnahme und Verantwortung – dass die Freiheit Eures Konsums nicht zur Beeinträchtigung oder Schaden von anderen, wie Passant*innen oder Nachbar*innen wird. Nicht jede*r ist dem vermeintlichen „grünen Glück“ so zugeneigt.

Wir waren und sind nach wie vor für eine Entkriminalisierung vom Konsum jeglicher Drogen von Volljährigen bzw. Erwachsenen. Jede*r soll grundsätzlich für sich entscheiden können ob oder in welcher Art und welchem Umfang man sich berauschen möchte. Aber bitte immer komplett frei von kriminellen, maffiösen oder sonstigen letztendlich menschenfeindlichen Organisationen. Das ist aber nicht gleichbedeutend damit, dass wir damit Drogenkonsum propagieren oder unkritisch sehen. Das gilt eben auch hinsichtlich des legalen Tabaks und Alkohols, selbst wenn wir diesen selbst verkaufen bzw. uns davon zum Teil sogar finanzieren.
Bei alledem muss stets der Schutz von Kindern und Jugendlichen an erster Stelle stehen ebenso die Vermeidung von Belästigungen Dritter durch die unmittelbaren wie mittelbaren Folgen des Konsums. Das gilt sowohl innerhalb wie auch außerhalb des BACKSTAGE-Geländes bzw. auf dem Weg zu uns.

Da öffentliche Wege am BACKSTAGE vorbeiführen, auf denen zumindest tagsüber auch Kinder und Jugendliche unterwegs sind, sollte hier jede*r ein ausgeprägtes Verantwortungsbewusstsein zeigen. Wir bitten grundsätzlich um Rücksichtnahme – etwa darum, anderen keinen Zigarettenrauch ins Gesicht zu blasen.

Ähnlich verhält es sich mit dem Geruch von Gras, den manche Menschen als äußerst unangenehm empfinden und sich nicht durch entsprechende „Duftschwaden“ rund um das BACKSTAGE „kämpfen“ wollen bzw. müssen.

Ebenso ist es nicht nur für alle Radlfahrer:innen – egal ob Passant*innen, Gäste oder Mitarbeiter*innen, die zum oder vom BACKSTAGE unterwegs sind – eine Zumutung, wenn die Wege mit Scherben übersät sind, weil einige wenige ihre Glasflaschen und anderen Müll unsachgemäß und unökologisch rund um das BACKSTAGE entsorgen.

Wir wollen mit dem BACKSTAGE nicht nur kulturell, gastronomisch und gesellschaftlich-sozial eine Bereicherung selbst für unser Nachbarschaft sein, sondern auch mit unseren zahlreichen verantwortungsvollen, coolen, interessanten, bunten und vielschichtigen Gästen.
Helft bitte alle mit, dass nicht ein mögliches Fehlverhalten von sehr wenigen womöglich das Bild der Mehrheit der Gäste und des ganzen BACKSTAGE unberechtigt negativ prägt. Denn wir wollen bei aller Subkultur und Underground, die bei uns nach wie vor immer auch einen wichtigen Platz und Freiraum haben sollen, nicht das DRECKSTAGE sein, sondern eben ein besonderer, bunter, durchaus schräger und unperfekter aber immer ein für alle sehr schöner Ort sein, der eben ein großer Gewinn für alle ist.

In diesem Sinne eben miteinander füreinander!

Euer BACKSTAGE


PS: Übrigens bei uns werden sehr viel mehr nicht-alkoholische-Getränke verkauft als alkoholhaltige. Viel mehr unserer Gäste leben gesundheitsbewusst zum Teil „Straight Edge“ und verzichten auf den Konsum von jeglichen Drogen (auch Alkohol und Tabak) und/oder ernähren sich beispielsweise vegetarisch oder vegan als die welche regelmäßig oder gar offen Drogen konsumieren. Auch für solche Bewegungen, die aus der Jugendkultur entstanden sind ist das BACKSTAGE seit Jahrzehnten Vorreiter*in und Homeground. Nur mal so an alle, die da gelegentlich ein falsches Bild vermitteln.

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